Landschaftspflegeverband Biosphärenreservat Thüringische Rhön e.V.

Realisierung von verschiedenen Artenschutzprojekten

Berghexenprojekt

Die Berghexe (Chazara briseis) ist ein sehr anspruchsvoller Tagfalter, der seinen aktuellen Verbreitungsschwerpunkt innerhalb Deutschlands in Thüringen hat. In der Thüringer Rhön findet man die wahrscheinlich größte und stabilste Population dieser Art deutschlandweit.

Ziel des Projektes ist der Schutz der Berghexen-Population durch geeignete Pflege-maßnahmen.

Die Berghexe, auch als „Steintrift-Samtfalter“ oder „Felsenfalter“ bezeichnet, hat sich mit der Farbe seiner Flügelunterseite perfekt an die steinige Umgebung angepasst. Als Lebensraum benötigt er eine lückige, steindurchsetzte Vegetationsstruktur mit einem heißen und trockenen Kleinklima. Solche Bedingungen findet die Art am Südhang der Hohen Geba.

Durch die Zoologische Gesellschaft Frankfurt wurden in den vergangenen Jahren (2000-2004) Entbuschungs- und Folgepflegemaßnahmen auf insgesamt 7 ha Kalkmagerrasen an der Hohen Geba sowie ein Monitoring finanziert.

Bis heute erfolgen regelmäßige Bestandskontrollen der Berghexenpopulation und ein angepasstes Pflegemanagement der Flächen.

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Foto: Göran Roeder
Chazara briseis_Berghexe Männchen, Foto: Göran Roeder
Foto: Göran Roeder
geeignetes Biotop der Berghexe, Foto: Göran Roeder
Foto: LPV BR Rhön
Berghexenprojekt: Entbuschungsmaßnahmen in Handarbeit auf der Berghexenfläche, Foto: LPV BR Rhön
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